Intern. Hyperthermie-Zentrum
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26384 Wilhelmshaven
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Hyperthermie – gezielte Überwärmung zur Behandlung chronischer Erkrankungen und Tumoren

Detaillierte Informationen erhalten Sie durch einen Klick auf die gewünschte Therapie. Lesen Sie hierzu: Einführung in die Hyperthermie – Potenziale der therapeutischen Überwärmung.

 

Hyperthermie – Grundlagen zur Wirkweise

Die Hyperthermie bedient sich der positiven Wirkungen des Fiebers. Fieber ist eine natürliche Abwehrreaktion des Körpers, welche durch die Hyperthermie für therapeutische Zwecke nutzbar gemacht wird. Das Immunsystem wird gestärkt, die Selbstheilungskräfte des Organismus angeregt, durch die starke Schweißbildung werden Giftstoffe ausgeschieden, die Durchblutung wird gesteigert. Außerdem ist dank der thermobiologischen Grundlagenforschung bekannt, dass Temperaturen ab 41,5 °C in bösartigen Geweben (Krebs, Sarkomen, Karzinomen) eine wachstumshemmende bzw. zellabtötende Wirkung haben können.

Die Hyperthermie kann örtlich/lokal für bestimmte Gebiete, also regional, oder systemisch (für den ganzen Körper) angewandt werden. Die gezielte Überwärmung des gesamten Körpers, die sogenannte Ganzkörperhyperthermie, ist weiterhin auch unter dem Begriff der "passiven Fiebertherapie" bekannt. Es wird physikalisch - etwa durch kaltwassergefilterte Infrarot-A-Strahlung oder mittels Wasserbad - die Körpertemperatur angehoben. Das Temperaturniveau reicht bei der Hyperthermie von subfebrilen 37,5 °C über fiebernahe 38,5 °C, aber auch hohe Temperaturen um die 40,0 °C lassen sich schonend erzielen. Mit der extremen Ganzkörperhyperthermie sowie der Thermotherapie lassen sich zudem Temperaturen über 42,3 °C bzw. kurzfristig sogar 43,0 °C erzielen.

 

 

Ganzkörperhyperthermie (GKHT) – vom milden (bis < 38,5°C), über moderaten (38,5°C - 40,5°C) bis zum extremen (42,5°C) Temperaturbereich.

 

Systemische Krebs-Mehrschritt-Therapie (sKMT) –  besondere Form der extremem Ganzkörperhyperthermie - studienkontrollierte Synergismennutzung von Hyperthermie, Hyperglykämie (Überzuckerung) und Oxigenierung (Sauerstoffanreicherung), dadurch höhere Empfindlichkeit der Tumorzellen

 

Regionale Tiefen-Hyperthermie (RHT) – durch Teilerwärmung betroffener Regionen besonders schonend

 

Prostatahyperthermie (TUT) – transurethrale (durch die Harnröhre) Thermotherapie mit Temperaturen über 45 °C

 

Thermochemotherapie – Wirkverstärkung von Chemotherapeutika durch Hyperthermie

 

Heatheal® – innovative, extreme Ganzkörperhyperthermie bis zu einer kurzzeitigen Körperkerntemperatur von 43,5 °C

 

Radiothermotherapie – Wirkverstärkung der Strahlentherapie durch Hyperthermie (bis 110 °C).

 

Laserinduzierte Tumortherapie (LITT) gezielte Tumorzerstörung durch Laser.

 

Intrakavitäre Hyperthermie (ICHT) – lokoregionale Hyperthermie in Körperhöhlen wie z.B. der Blase

 

Oberflächenhyperthermie – zur Behandlung von Narbenrezidiven, Hautmetastasen u.ä.

 

 

 

 

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