Hyperthermiezentrum
Hyperthermie bedeutet Überwärmung, d. h. im Körper wird kontrolliert Fieber erzeugt. Fieber ist eine natürliche Abwehrreaktion des Körpers, welche somit für therapeutische Zwecke nutzbar gemacht wird. Das Immunsystem wird gestärkt, die Selbstheilungskräfte des Organismus angeregt, durch die starke Schweißbildung werden Giftstoffe ausgeschieden, die Durchblutung wird gesteigert. Außerdem ist dank der thermobiologischen Grundlagenforschung bekannt, dass Temperaturen ab 41,5°C in bösartigen Geweben eine zellabtötende bzw. wachstumshemmende Wirkung auf Tumore haben können.
Unser Hyperthermiezentrum darf sich auf ganz besondere Art und Weise der speziellen Erfahrungen unseres Chefarztes Prof. H. Wehner bedienen, der zuletzt die von-Ardenne-Klinik für systemische Krebs-Mehrschritt-Therapie (sKMT), ebenfalls als Chefarzt, leiten durfte. Die über 80 Jahre bekannten Thesen des Nobelpreisträgers Prof. Warburg und die fleißigen Forschungsarbeiten des Prof. von Ardenne ermöglichten diese spezielle Therapie, die systemische Krebs-Mehrschritt-Therapie (sKMT), die weltweit nur an ausgewählten Einrichtungen durchgeführt wird.
und ununterbrochener Überwachung des - Intensivbewachung
Patienten. Therapiedauer beträgt ca. 60 min., - Anstiegsphase 45-90 min, Plateau 60-90 min.,
die Aufwärm- und Abkühlphase jeweils Ankühlphase 60-90 min.
90 min.
Unser Hyperthermiezentrum darf sich auf ganz besondere Art und Weise der speziellen Erfahrungen unseres Chefarztes Prof. H. Wehner bedienen, der zuletzt die von-Ardenne-Klinik für systemische Krebs-Mehrschritt-Therapie (sKMT), ebenfalls als Chefarzt, leiten durfte. Die über 80 Jahre bekannten Thesen des Nobelpreisträgers Prof. Warburg und die fleißigen Forschungsarbeiten des Prof. von Ardenne ermöglichten diese spezielle Therapie, die systemische Krebs-Mehrschritt-Therapie (sKMT), die weltweit nur an ausgewählten Einrichtungen durchgeführt wird.
Hyperthermie in der Krebsbehandlung - ein Überblick
So beschreibt es zur Zeit die Gesellschaft für Verfahren bzw. Sichtweisen der gisunt®Klinik
biologische Krebsabwehr (GfBK) - von der Deutschen Gesellschaft für Hyper-
thermie(DGHT e.V.) zertifiziertes Hyperthermie-
zentrum
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Anwendung bei allen Arten von geschwulstbildenden
Krebsarten
- der Krebs hat gestreut - Metastasenbildung
Therapie - Erzeugung von Kerntemperaturen im Körper
von 41,5° C bis etwa 42° C unter einer leichten - 41,8° C bis 42,3° CSo beschreibt es zur Zeit die Gesellschaft für Verfahren bzw. Sichtweisen der gisunt®Klinik
biologische Krebsabwehr (GfBK) - von der Deutschen Gesellschaft für Hyper-
thermie(DGHT e.V.) zertifiziertes Hyperthermie-
zentrum
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Anwendung bei allen Arten von geschwulstbildenden
Krebsarten
Formen der Hyperthermie
- Ganzkörperhyperthermie - extrem
- der Krebs hat gestreut - Metastasenbildung
Therapie - Erzeugung von Kerntemperaturen im Körper
und ununterbrochener Überwachung des - Intensivbewachung
Patienten. Therapiedauer beträgt ca. 60 min., - Anstiegsphase 45-90 min, Plateau 60-90 min.,
die Aufwärm- und Abkühlphase jeweils Ankühlphase 60-90 min.
90 min.
- Ganzkörperhyperthermie - moderat
Anwendung - zur Wirkverstärkung von Medikamenten
- zur allgemeinen Immunstärkung
- zur Behandlung von chronischen Erkrankungen - und Immundefiziten
Therapie - Erzeugung von Kerntemperaturen im Körper - milde Ganzkörperhyperthermie 37 °C bis
von 39° C bis 40° C über eine Dauer von 38,5 ° C 60 bis 120 min
4-6 Stunden - fever range moderat bis 8 Stunden
säuerung
+ Sauerstoffanreicherung - Hyperoxämie
+ Zytostatika - fakultativ Zytostatikasicherung, steigert die
Tumorsensibilität
- zur allgemeinen Immunstärkung
- zur Behandlung von chronischen Erkrankungen - und Immundefiziten
Therapie - Erzeugung von Kerntemperaturen im Körper - milde Ganzkörperhyperthermie 37 °C bis
von 39° C bis 40° C über eine Dauer von 38,5 ° C 60 bis 120 min
4-6 Stunden - fever range moderat bis 8 Stunden
- Ganzkörperhyperthermie - systemische Krebs-Mehrschritt-Therapie
Anwendung - der Patient befindet sich im Stadium konventionell
unkontrollierbarer Progression (unkontrollierbares
Voranschreiten der Krankheit)
- bei extrem aggressiven Krebsarten
Therapie - Erzeugung von Kerntemperaturen im Körper von bis
zu 42 ° C unter einer leichten Narkose und ständiger
Überwachung des Patienten.
Extreme Ganzkörperhyperthermie
+ Überzuckerung - künstlich zum Erreichen einer Tumorüber-
unkontrollierbarer Progression (unkontrollierbares
Voranschreiten der Krankheit)
- bei extrem aggressiven Krebsarten
Therapie - Erzeugung von Kerntemperaturen im Körper von bis
zu 42 ° C unter einer leichten Narkose und ständiger
Überwachung des Patienten.
Extreme Ganzkörperhyperthermie
+ Überzuckerung - künstlich zum Erreichen einer Tumorüber-
+ Sauerstoffanreicherung - Hyperoxämie
+ Zytostatika - fakultativ Zytostatikasicherung, steigert die
Tumorsensibilität
- Regionale Tiefenhyperthermie
Anwendung - bei Tumoren bekannter Lokalisation und bei großen
Metastasen
- bei Gehirntumoren (Glioblastom - aggressiver Hirntumor
mit sehr kurzer Überlebenszeit) werden in den letzten
Jahren gute Therapieergebnisse - Prognosever-
besserung und die Zahl der Langzeitüberlebenden
nimmt zu - verzeichnet.
Therapie - gezielte Überwärmung des Tumorgewebes auf 42° C - über 41,5° C bis 44° C
über eine Dauer von 60 - 90 min.
Metastasen
- bei Gehirntumoren (Glioblastom - aggressiver Hirntumor
mit sehr kurzer Überlebenszeit) werden in den letzten
Jahren gute Therapieergebnisse - Prognosever-
besserung und die Zahl der Langzeitüberlebenden
nimmt zu - verzeichnet.
Therapie - gezielte Überwärmung des Tumorgewebes auf 42° C - über 41,5° C bis 44° C
über eine Dauer von 60 - 90 min.
- Prostatahyperthermie
Anwendung - bei gutartigen und bösartigen Prostataerkrankungen
Therapie - nach örtlicher Betäubung erfolgt die Einführung eines - Einführung eines Spezialapplikators, der
Katheters so in die Harnröhre, dass ein Hitzestrahler aus Ballonkatheter mit Mikrowellenan-
direkt in die Prostata zu liegen kommt. tenne besteht, in die Harnröhre und Harn-
blase. Es kann somit eine direkte,
gezielte Erwärmung der Prostata (bis
über 45° C) durchgeführt werden.
Therapie - der Unterleib wird mit einer 43° C heißen Lösung, der
Zytostatika beigegeben sind, durchspült.
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Therapie - nach örtlicher Betäubung erfolgt die Einführung eines - Einführung eines Spezialapplikators, der
Katheters so in die Harnröhre, dass ein Hitzestrahler aus Ballonkatheter mit Mikrowellenan-
direkt in die Prostata zu liegen kommt. tenne besteht, in die Harnröhre und Harn-
blase. Es kann somit eine direkte,
gezielte Erwärmung der Prostata (bis
über 45° C) durchgeführt werden.
- Intraperitoneale Perfusions-Hyperthermie
Therapie - der Unterleib wird mit einer 43° C heißen Lösung, der
Zytostatika beigegeben sind, durchspült.
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Hyperthermie - warum?
- es wird eine von der Natur vorgegebene Möglichkeit zur Stärkung des Immunsystems und Bekämpfunbg von Krankheiten, das Fieber, genutzt
- nebenwirkungsarm
- es ist wissenschaftlich bewiesen, dass Tumoren besonders sensibel gegen hohe Temperaturen sind
- in Verbindung mit Chemotherapie können die Zytostatika niedriger dosiert werden und die Nebenwirkungen dieser sind deutlich geringer
- die Wirkung von biologischen Therapien kann durch die Hyperthermie verstärkt werden
- die Lebensqualität kann steigen, das körperliche Wohlgefühl macht Mut, der seelische Zustand kann sich verbessern
- doppelter Effekt - das Immunsystem wird gestärkt und das Wachstum von Tumoren kann gestoppt werden bzw. Tumoren können schrumpfen
- Studien belegen die Erfolge von Hyperthemiebehandlungen
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sKMT - systemische Krebs-Mehrschritt-TherapieEine besondere Form der extremen Ganzkörperhyperthermie, bei der durch die ausgeklügelte Kombination aus Überwärmung, Übersäuerung durch Überzuckerung und Sauerstoffüberhäufung eine ganz besondere Sensibilisieung der bösartigen Tumorzellen angestrebt wird.Details zu sKMT - systemische Krebs-Mehrschritt-Therapie |
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MHT - Milde GanzkörperhyperthermieDie milde Ganzkörperhyperthermie umfasst die Hyperthermieformen subklinische Hyperthermie (37° - 38,5 ° C) und moderate Hyperthermie (38° - 40° C), moderat = mild.Details zu MHT - Milde Ganzkörperhyperthermie |
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RHT - Regionale Radiowellen-TiefenhyperthermieDie Therapie dient der Behandlung gezielter Körperregionen, ist in der Regel nebenwirkungsarm und kann vorwiegend ambulant durchgeführt werden.Details zu RHT - Regionale Radiowellen-Tiefenhyperthermie |
LITT - Laserinduzierte interstitielle ThermotherapieDie Laserinduzierte interstitielle Thermotherapie dient der Vernichtung von Weichteiltumoren mittels Laserstrahl. Bei Temperaturen von bis zu 110° C findet diese Methode insbesondere bei Lebermetastasen/-tumoren Anwendung.Details zu LITT - Laserinduzierte interstitielle Thermotherapie |
IVHT - Intravesicale HyperthermieDie Intravesicale HyperthermieDetails zu IVHT - Intravesicale Hyperthermie |
IPHT - Intraperitoneale HyperthermieDie Intraperitoneale HyperthermieDetails zu IPHT - Intraperitoneale Hyperthermie |
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TUMT - Transurethrale Mikrowellen-ThermotherapieDie Prostatahyperthermie erfolgt auf Basis eines harmlosen Mikrowellenkatheters. Hinsichtlich Potenz und Kontinenz sind die Risiken deutlich unter denen anderer Verfahren.Details zu TUMT - Transurethrale Mikrowellen-Thermotherapie |






























