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Borreliose (Lyme-Krankheit) – weit verbreitete und durch infizierte Zecken übertragene Infektionskrankheit

 

Die Borreliose, auch Lyme-Krankheit oder Lyme-Borreliose genannt, ist eine Infektionskrankheit, die durch mit Bakterien (Borrelien, Borrelia burgdorferi) infizierte Zecken übertragen wird. Eine Infektion mit Borrelien ist grundsätzlich nur im Sommer möglich, dennoch stellt die Borreliose die häufigste von Zecken übertragene Krankheit dar. In Deutschland liegt die Quote der infizierten Zecken bei ca. 20 %, es existieren jedoch regionale Unterschiede. In einzelnen Gebieten sind bis zu 50 % der Zecken Träger von Borrelien.
 

Symptomatik der Borreliose

Kreisrunde sich kontinuierlich vergrößernde Rötungen (Wanderröte der Haut rund um die Bissstelle; leider nur in ca. 75 % der Fälle als Warnsymptom feststellbar) und nach etwa zwei Wochen treten erste grippeähnliche Symptome auf.
 

Spätere Symptome

Zur Symptomatik einer ausgeprägten Borreliose zählen unter anderem: schmerzhafte Nervenentzündungen, Schlafstörungen, Taubheitsgefühle, Fieberschübe, Lähmungen, Rückenschmerzen (besonders nachts; Bannwarth-Syndrom), Gelenkentzündungen, Kopfschmerzen, Herzrhythmusstörungen, Magendruck, Übelkeit, chronische Schmerzen im gesamten Körper, Benommenheit, Tinnitus, Hörsturz, Schwindel.

 

Nachweis der Borreliose

Die Borreliose lässt sich durch einen Bluttest nachweisen. Eine Impfung gegen die infizierten Zecken und/oder Borreliose ist bislang noch nicht möglich, jedoch gegen FSME (Frühsommermeningokokken enzephalitis)!


Häufig entwickelt sich auch bei korrekter Therapie nach Monaten und auch nach Jahren eine chronische Neuroborreliose, die zu einer enormen Einschränkung der Lebensqualität führt. 
 

Verbreitung

Die Erreger der Borreliose ist weltweit verbreitet. In Deutschland gibt es ein Süd-Nord-Gefälle bei der Durchseuchung der Zecke. Während in den nördlichen Bundesländern die Zecken nur etwa zwischen 6 % bis 10 % mit Borrelia burgdorferi durchseucht sind, liegt die Durchseuchungsrate im süd- und mitteldeutschen Raum bei etwa 20 % bis 30 %.
 

Regional liegt die Quote der infizierten Zecken jedoch bei bis zu 50 %. Es mangelt allerdings derzeit an aktuellen und ausreichend flächendeckenden Studien in Deutschland.
 

Therapie der Borreliose

Die klassische schulmedizinische Behandlung beschränkt sich auf die Gabe von Antibiotika, welche – sofern sie frühzeitig zum Einsatz kommen – auch eine Infektion verhindern können. Erfolgt die Behandlung jedoch zu spät, stellt eine chronische Borreliose die Folge dar.
 

Naturheilkundlich existieren vielerlei Möglichkeiten, diese Erkrankung wirksam zu behandeln und auch zu heilen. Im akuten sowie chronischen Stadium kann man mittels Injektions- und Infusionstherapien u. a. mit homöopathischen Mitteln eine gute Lebensqualität für die Betroffenen erreichen. Diese Behandlung ist jedoch für einen längeren Zeitraum notwendig und muss in gewissen Abständen wiederholt werden.
 

Ganzkörperhyperthermie

Die Ganzkörperhyperthermie mit wassergefilterter Infrarot-A-Wärmestrahlung ist eine zuverlässige Behandlungsmöglichkeit, da sie durch die im Körper erzeugte Wärme das kokkenähnliche Bakterium zerstören kann und damit die Infektionsquelle gezielt angreift und den späteren Symptomen somit vorbeugt.

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